Pflanzenschutzhinweise vom 21.05.2019

21. Mai 2019

Nach den teils ergiebigen Niederschlägen am Montag und Dienstag wird bis zum Wochenende eine Wetterberuhigung mit ansteigenden Temperaturen gemeldet.

Herbizidbehandlungen:

Die Herbizidbehandlungen sollten in den nächsten Tagen abgeschlossen werden. Die Wirkung der Herbizide war bisher überwiegend gut.

Für eine gute Bodenwirkung sollte die Metamitronmenge in der Summe der Behandlungen 2800-3500 g Wirkstoff betragen. Dies entspricht 4-5 l Metafol/ha.

Für Standorte ohne Problemunkräuter liegt die Empfehlung bei

Betanal maxxPro 0,8 – 1,0 l/ha + Metafol SC 1,25 – 2,0 l/ha

Bei zusätzlichen Problemunkräutern Amarant, Bingelkraut, Hundspetersilie, Klettenlabkraut, Kamille, Vogelknöterich, Raps die Tankmischung um

Debut 25 – 30 g/ha + FHS 0,2 – 0,25 l/ha ergänzen.

Disteln: bei einer Wuchshöhe von 20 cm Einsatz von Lontrel 600 0,2 l/ha, Lontrel 720 160 g/ha oder Vivendi 100 1,2 l/ha. Abstand zu anderen Herbizidmaßnahmen ca. 3 Tage, wenn vorher Debut eingesetzt wurde 8-10 Tage.

Blattläuse:

Der Befall ist auf den Monitoringflächen leicht angestiegen. Mit zunehmender Erwärmung ist ein weiterer Anstieg zu erwarten. Bisher wird überwiegend die Schwarze Bohnenlaus gefunden. Das Auftreten der Grünen Pfirsichblattlaus ist noch sehr gering.

Kontrollieren sie ihre Felder. Bei Überschreiten des Schwellenwertes von 10 % befallener Pflanzen können Behandlungen mit Pirimor Granulat 300 g/ha vorgenommen werden. Durch die Dampfphase (optimal bei Temperaturen von 20-25 °C) werden auch Läuse auf der Blattunterseite erfasst.

Für Folgebehandlungen, bei Rüben mit 6 und mehr Laubblättern, bieten sich die Mittel

Carnadine 0,2-0,25 l/ha; Mospilan SG 250 g/ha oder Teppeki 140 g/ha an.