Zukunft Zuckerrübe
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Pflanzenschutzhineise vom 11.06.2019


11.06.2019


Am Mittwoch besteht noch Gewittergefahr, danach soll es wieder wärmer und trocken werden.


 


Unkrautbekämpfung:


Die Herbizidbehandlungen haben überwiegend gut gewirkt. Felder mit nicht ausreichend bekämpften Problemunkräutern oder neuauflaufenden Unkräutern können mit der Hackmaschine durchgefahren werden.


 


Blattläuse:


Der Befall mit Schwarzer Bohnenlaus ist von Schlag zu Schlag sehr unterschiedlich. Stärkerer Besatz findet sich oft in der Nachbarschaft zu Hecken und Sträuchern und am Vorgewende.


Die Behandlungsschwelle liegt bei 50% mit Schwarzer Bohnenlaus befallener Pflanzen nach dem Reihenschließen.


Die Grüne Pfirsichblattlaus finden sie nur bei intensiver Suche. Die Behandlungsschwelle liegt bei 10% befallener Pflanzen.


Für eine erste Behandlung empfehlen wir Pirimor Granulat 300 g/ha. Durch die Dampfphase (optimal bei Temperaturen von 20-25 °C) werden auch Läuse auf der Blattunterseite erfasst.


Für Folgebehandlungen bieten sich die Mittel


Carnadine 0,2-0,25 l/ha, Mospilan SG 250 g/ha oder Teppeki 140 g/ha an.  


Die Insektizide sollten mit 300 – 400 l Wasser/ha eingesetzt werden.


 


Bor:


Rüben haben einen relativ hohen Borbedarf. Falls bei der Bodenuntersuchung eine Empfehlung ausgesprochen wurde, ist jetzt der richtige Termin für die Blattdüngung. Dabei sollten ca. 500 g reines Bor gespritzt werden. Diese Menge wird z.B. mit 3 kg bzw. l/ha Solubor, Librel Bor, Lebsol Bor oder 4 kg Nutribor ausgebracht.


Die Kombination mit dem Insekizideinsatz ist, wo erforderlich, möglich.


 


Schosser:


Erste Schosser sind in den Beständen zu beobachten. Entfernen Sie die Schosser möglichst noch vor der Getreideernte. Dann können abgehackte Schosser im Feld verbleiben.


 








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